Das WWW als kostenlose Werbefläche: Ein Korb voller Vorschläge

Die folgenden Vorschläge können interessant sein für Vereine, Gewerbetreibende, Vermieter von Ferienwohnungen, Restaurants und Privatpersonen. Wichtigster Ansprechpartner sind jedoch die Leserinnen und Leser aus dem Ostharz, welche den Bekanntheitsgrad ihres Dorfes steigern möchten. Ohne allzugroßen Aufwand lässt sich das bewerkstelligen. Dazu nun konkrete Vorschläge, denen allen dieselbe Plattform zugrunde liegt: Google. Einzige Voraussetzung: Eine  e-MailAdresse bei gmail.com und damit kostenlos Zugang zu den verschiedensten tollen Services wie Google-Drive, GooglePlus und Google Fotos mit total 15 GB Gratisspeicher. Wer keine Videos hochlädt (dafür empfehlen wir Youtube, lässt sich ebenfalls wieder in Blogs und Seiten einbauen) kriegt so Gratis-Speicherplatz für eine Ewigkeit.  Was lässt damit alles bewerkstelligen?

1. Redaktionszugang zu Veranstaltungskalender von Willkommen im Ostharz

Auch hier schreiben wir auf einem Google-Blog. Hier können wir interessierten Postern einen Redaktionszugang freischalten. Das bedeutet: Eure Beiträge erscheinen direkt in unserem Blog. Die Bedienung ist kinderleicht und vergleichbar mit der Nutzung eines word- oder openoffice-Programmes.

2. Eigener Blog für das Dorf

Dazu habe ich ne interessante Erfahrung gemacht. Vor vier Jahren ist unser Dorfblog gestartet, in diesen Tagen überspringt der Besucherzähler die 100 000-er Marke. Ein Dorf mit 700 Einwohnern.. wie das? - und damit gleich die Argumente FÜR einen Web-Auftritt, was auch immer. Die Vorteile des Blogs:
  • wird im Dorf gelesen
  • großes Interesse der "Ehemaligen", welche auswärts wohnen. 
  • Interessiert jedoch auch  Nachbardörfer.
  • Tolles Werbemittel für Veranstaltungen im Dorf 
  • Bebilderte Berichte oder Verlinkung von Fotoalben führen zu hohen Zugriffszahlen
  • riesiges Spektrum bezgl. inhaltlicher Gestaltung
  • "Seiten" für statische Informationen wie Infrastruktur, Vereinsliste, 
  • Kleine Onlinezeitung für das Dorf. 
  • das alles kann von einer oder mehreren Personen gemeinsam betrieben werden
  • Adresse reicht locker für Wiedererkennung, keine eigene Domaine nötig. Im Falle meines Dorf-Blogs welbsleben.blogspot.de
  • Nachhaltigkeit! Das ist vor allem für Menschen interessant, welche sich für den Ort interessieren. Sie kriegen da viele aktuelle Infos, können aber auch im Archiv wühlen, was bei Facebook bekanntlich schwieriger ist.

3. Eine Web-Seite für Kurzpräsentation?

Google hat sein Angebot "Sites" vor wenigen Wochen genial erneuert. Ich habe 30 Minuten gepröbelt und  folgende Seite aus bestehenden Infos zusammenkopiert. Dies als Müsterchen. Es gibt hier noch viele Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen ich mich nicht befasst habe.
Speziell finde ich: Die Seite lässt sich online mit Fertigmodulen aufbauen und laufend verändern, auch mit Layoutänderungen auf Knopfdruck. 

4. Google+ Communities

Das Gegenstück zu Facebook, nicht so verbreitet, dafür mit breiteren Ausgestaltungsmöglichkeiten Bei regelmäßiger Nutzung sehr gutes Ranking in den Suchergebnissen, was man dann vor allem an den Statistiken der Blogs und Seiten erkennt.
Hier eine Community, welche derzeit eher schlummerte, aber jetzt wieder regelmäßig beschickt wird.


5. Twitter Facebook Google+ und der Wert der hashtags

Das sind die eher kurzlebigen Netzwerke mit einer ungeheuren Informationsflut.  In Facebook gibt es die Möglichkeit der Eröffnung einer Seite oder einer Gruppe. 

Um Aufmerksamkeit und Zielgruppen zu finden, lohnt es sich, so genannte Hashtags zu verwenden. Dies funktioniert auf Twitter Google+ und Facebook gleichermaßen. 
#wilkoh ist dabei der Kürzel für Willkommen im Ostharz. Die weiteren Tags  richten sich an die Zielgruppe Ferienwohnung im Harz. Wenn nun jemand auf den #wilkoh klickt, kriegt er die Auswahl sämtlicher Informationen, welche bisher unter diesem Tag vorliegen.
Indem beispielsweise Harzer-Bergwald.de auf seiner FB-Seite einen neuen Wanderbericht präsentiert und ihn zusätzlich mit #wilkoh taggt, stoßen viele weitere LeserInnen durch den Tag auf anderen Seiten  auf den Wanderbericht und viele weitere Infos aus dem Ostharz.

Kosten? Keine! Alles was eingesetzt werden muss, ist etwas eigene Zeit

Das Sprichwort, "jeder ist seines Glückes Schmied", war wahrscheinlich noch nie so angebracht, wie bei diesem Thema. Wir haben die Möglichkeiten, etwas zu bewegen. Wir müssen lediglich die notwendigen Instrumente und Mittel nutzen. Den eigenen zeitlichen und technischen Voraussetzungen entsprechend.

In diesem Sinne freuen wir uns auf Kooperationen, örtliche Initiativen und engagierte EinwohnerInnen, welche sich in diesem Netzwerk engagieren und damit für die Zukunft unserer Region einen tollen Beitrag leisten.

Die Attraktivität einer Region steigt mit der präsentierten Vielfalt. Jedes Dorf, jeder Betrieb ist ein wertvolles Glied einer Kette. Ohne die anderen Glieder wird es jedoch schwierig. Gemeinsam statt einsam.